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  „Beratung & Begleitung durch kunstorientierte Prozesse“
Expressive Arts Institute Berlin
 
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Am Anfang war der Klang

Früheste menschliche Wahrnehmungs- und Kommunikationsstrukturen basieren auf dem Austausch klanglich-körperlicher Zeichen. Ihre Organisation zu sinnlich-symbolischen Einheiten und Interaktionsformen gilt als existentielle Grundlage und Voraussetzung für die weitere Entwicklung.

Über diese Zeichen erzeugen darüber hinaus Sender und Empfänger ein Feld der Teilhabe, in dem sich die Aufmerksamkeit auf ein gemeinsames Drittes verlagert.

Im Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung, die Beziehungsfähigkeit und die Entwicklung der Symbolisierungsfähigkeit ist das von herausragender Bedeutung.

Am Expressive Arts Institute Berlin erforschen wir die Qualitäten dieser Austauschprozesse. Im Mittelpunkt stehen dabei in unserem gegenwärtigen Forschungsprojekt Beziehungen, die sich zwischen Musik und Formen leiblichen Hörens ergeben können.

Musik ist gestalteter Klang und beinhaltet alle Ebenen der Menschlichkeit: Gefühle, Gedanken, Bewegungen, Beziehungen, Entwicklung, Konflikt und Lösung, Spiritualität, Sozialität, Kultur usw.

In der leiblichen Resonanzfähigkeit des Körpers wiederum sind Fähigkeiten z. B. zum unmittelbaren Mitvollzug von Musik und zur Synchronisation mit ihr verankert.

In einem empirisch-phänomenologischen Forschungsprojekt wollen wir hier mögliche Relationen aufzeigen und auf ihre Bedeutung für die Entwicklung hin näher bestimmen.

Die Forschung zielt darauf, die praktischen Erfahrungen und die theoretische Ebene immer wieder wechselseitig der Reflektion zugänglich zu machen.
Wie wenden uns dabei der Bestimmung von Faktoren zu, die gleichermaßen zur Entstehung wie zur Erhaltung und Wiederherstellung von Gesundheit beitragen.

Heinrich von Kleist: „Denn nicht wir wissen, es ist allererst ein gewisser Zustand unserer, welcher weiß.“

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Susanne K. Langer
Philosophie auf neuem
Wege. Das Symbol im
Denken, im Ritus und
in der Kunst.

Franfurt am Main 1984

Jürgen Seewald
Leib und Symbol
Ein sinnverstehender
Zugang zur kindlichen
Entwicklung

München 1992

Kurt Lewin
A dynamic theory
of personality.

New York 1935

Lars Oberhaus
Musik als Vollzug von Leiblichkeit
Essen 2006

Daniel Stern
Die Lebenserfahrung
des Säuglings

Stuttgart 2003

Daniel Stern
Mutter und Kind –
Die erste Beziehung

Stuttgart 2000

Maurice Merleau-Ponty
Phänomenologie der
Wahrnehmung

Berlin 1966

Bernhard Waldenfels
Das leibliche Selbst
Frankfurt am Main 2000
 
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